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. . . das handgeschöpfte Papier aus Nepal wird heute noch nach einer 2000 Jahre alten Tradition aus der Rinde des Daphne Cannabina (Lokta), oder Papierbaumes wie ihn die Nepalesen nennen, hergestellt. In 3500 m Höhe, im Land der Sherpas und Mönche, wurde dieses Papier schon vor Jahrtausenden für die Aufzeichnungen der buddhistischen Lehren geschöpft. Bei unserer Papierfabrik handelt es sich um einen Bauernhof, der drei Tagesmärsche Das Rohmaterial wird von Sherpas angeliefert und am offenen Feuer gekocht, durch die Kraft des Wassers zerkleinert, mit Händen gestampft, mit Erdfarben vermengt, von Hand geschöpft und in der Sonne getrocknet.
Das Lokta enthält natürliche Essenzen wodurch es von Bakterien, Insekten oder Würmern nicht befallen wird; es verrottet daher im Laufe der Zeit nicht, sondern bewahrte Tausende von Jahren seine ursprüngliche Qualität. Die langen Fasern des Loktabaumes verleihen dem Papier eine hohe Festigkeit, und machen es besonders strapazierfähig. Völlig frei von chemischen Zusätzen läßt sich das Lokta - Papier auch leicht in Wasser lösen und kann dann wieder geschöpft werden. Zum Färben der Lokta - Papiere wird roter und grauer Lehm verwendet. Auf Wunsch können spezielle Farben und Sonderformate in Auftrag gegeben werden. Mit Lieferzeiten von 3 bis 5 Monaten darf man allerdings rechnen. Alle Papiere werden unter ausschließlicher Verwendung von Naturprodukten hergestellt. Sie sind säurefrei, ungebleicht und enthalten keine zusätzlichen Bindemittel. Die verarbeitete Faser wird, ähnlich wie bei der Korkeiche, ohne Zerstörung des Baumes ÒgeerntetÓ. Durch Handarbeit und Färbung mit Naturfarben können geringe Abweichungen in Format und Grammatur entstehen. Alle Lokta - Papiere belassen wir mit dem originalen Büttenrand.
Anwendungsbereiche Auf den ersten Blick schienen die Anwendungsbereiche des handgeschöpften Lokta-Papieres eingeschränkt. Das Material quillt durch das Anfeuchten in die Druckplatte und ergibt nach dem Trocknen eine ungewöhnliche Trotz des Fehlens von zusätzlichen Bindemitteln hält das Papier wegen der langen Fasern den Druck einer Hergestellt wurden bereits Formate bis zu 100 x 170 cm (Gunter Damisch - Unikatdrucke). Lokta eignet sich ausgezeichnet für Holz- und Linolschnitt, Buchdruck, Lithographie und zum Malen und Zeichnen in jeder Technik. Das Papier verleitet zum Experimentieren und eröffnet in allen Bereichen der bildnerischen Kunst neue Perspektiven. Auch in der Buch- und Verpackungskunst, bei der Herstellung von Präsentations-Mappen und -Kassetten bzw. im grafischen Bereich lassen sich wunderbare Ergebnisse erzielen. Da ich die Lokta-Papiere nur ungebleicht verkaufen möchte und es viele Anfragen nach reinweißem Papier gab, Auch die indischen Papiere sind säurefrei (PH 6 - 6,5). Sie bestehen zu 100 % aus Baumwollrückständen, die bei der örtlichen Textilindustrie anfallen
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